Kompressor-Schrank

Ich habe mir für meinen Kompressor einen einfachen Schrank gebaut der mit Styrodur isoliert ist.

Gefühlt ist der Kompressor jetzt einiges leiser.

Genug Luft sollte er eigentlich noch bekommen, und wegen der Abwärme muss ich einmal testen, aber der Kompressor läuft eigentlich ziemlich selten. 

Gut versteckt.

Fernsehtisch

Es wurde Zeit den Acht Jahre alten Ikea Fernsehtisch zu ersetzen.

Ich konnte wieder ein bisschen Esche günstig kaufen, und habe mich für eine einfaches Tischchen mit Füssen aus Winkelstahl entschieden.

Das zuschneiden mit der Grünen Bosch Handkreissäge hat ohne Probleme funktioniert.

Danach ging es an das Abrichten und Hobeln der zwei Tischplatten. Das ist eigentlich nicht so schwierig, nur sehr Zeitintensiv.

Leider Verzogen sich die Bretter ziemlich stark, und nachdem ich eine Seite wieder plan hatte, waren 4mm weg.

Ich habe die Bretter dann zur Sicherheit noch jeweils zwei mal der Länge nach aufgesägt, abgerichtet und wieder verleimt damit sie sich hoffentlich nicht mehr so fest verziehen.

Weiter habe ich zum ersten mal eine Gratleiste gemacht. Die soll helfen das sich das Brett nicht mehr verzieht. Ich habe einfach den Griff von einer Japansäge abgenommen, und dann auf 45 Grad Geschnitten. Auch hier hat es ein bisschen gedauert.

Danach mit dem Stechbeitel das nicht benötigte Holz entfernt.

Zum ersten mal schauen ob das ganze auch passt.

Fertig. Ich habe die Platten jeweils 4 mal mit Danisch Oil gestrichen, und danach mit selbstgemachtem Bienenwachs poliert.

Das einzige was noch fehlt sind die “richtigen” Füsse. Aktuell sind einfach 4 Brettchen unterlegt.

Das ist mein erstes Möbel das es ins Wohnzimmer geschafft hat. Ich habe gefühlt 4 mal solange dafür gebraucht wie ich zu Beginn gedacht habe.

Tool cabinet / Werkzeugschrank

Basierend auf der Video Serie von Paul Sellers habe ich versucht den Werkzeugschrank nachzubauen.

Als Holz habe ich Esche verwendet die ich günstig von einem Verwandten kaufen konnte. Es waren 3 Meter lange Bohlen welche ca. 4cm dick waren.

Grob zugeschnitten habe ich die Bohlen mit der Handkreissäge. Da ich keine Führungsschiene habe, benutzte ich einfach eine Dachlatte welche mit Schraubzwingen befestigt wurden um einen graden Schnitt zu machen.

Gehobelt wird im Moment aus Mangel eines Abricht/Dicke-Hobel noch von Hand. Ich hatte Glück im Internet einen günstigen gebrauchten Stanley Nr. 7 zu erstehen. Damit ging es eigentlich recht gut. Allerdings dauerte es Ziemlich lange, und die Bretter sind nicht perfekt plan.

Da die Bohlen zu Dick müssen diese der Länge nach aufgesägt werden. Ich habe das erst mit der günstigen Bandsäge versucht, bin dabei aber kläglich gescheitert. Das Band ist dauernd verlaufen, und ich habe nach einigen Versuchen aufgegeben.

Die ersten zwei Bretter habe ich komplett von Hand gesägt. Mir war da noch nicht bewusst das ich eine Crosscut Säge habe, die nicht wirklich dafür geeignet ist. Das Sägen hat Ewig gedauert.

Die nächsten Bretter habe ich dann mit der kleinen Tischkreissäge (Bosch PTS 10) soweit ich konnte eingesägt, und dann nur die Mitte von Hand fertig gesägt.

Ich habe mir auch eine gute Längssäge mit 5tpi gekauft. Damit ging es massiv schneller.

Die Seitenteile habe ich einfach mit Weissleim zusammengeleimt.

Alle Bretter für die Karkasse fertig gehobelt, gesägt und geleimt.

Danach kamen die Schwalbenschwänze. Dafür habe ich eine Führung gebastelt die ich für alle Seiten verwenden konnte. 

Das erste mal zusammengesetzt.

Das verleimen des Rahmen war ein bisschen ein gefummel, aber hat Schlussendlich funktioniert.

Um die Regale zu halten habe ich ein “Sägezahn Ding” gemacht. Leider fehlen mir für diverse der verwendenden Techniken die Deutschen begriffe. Auf Englisch wäre das ein “Sawtooth shelf asjuster”

Als Regal-Böden verwende ich Weissen Ahorn, welcher auch aus ganzen Bohlen geschnitten ist. Die sind dann allerdings nur 3cm Dick.

In diesem Zustand konnte ich bereits Anfangen mein Möbel zu benutzen.

Mit Magneten von supermagnete.ch habe ich eine Leiste ausgestattet welche schnellen zugriff auf die Stechbeitel zulässt.

Auf dem untersten Regal liegt bereits das vorbereitete Holz für die Schubladen. Vom Bau der Schubladen habe ich leider keine Fotos.

(fast) Fertig:

Die Schubladen sind Fertig. Die Griffe habe ich aus Ahorn auf der Drechselbank gemacht.

Was jetzt noch fehlt sind die Türen. Diese muss ich allerdings vorerst auslassen da ich die Türen vom Platz her nicht aufmachen kann.

Bis jetzt war das mein Aufwändigstes Projekt. Allerdings auch das auf das ich am meisten Stolz bin. Der Bau des Möbels dauerte fast 8 Monate (allerdings mit grösseren unterbrüchen)

Bandsäge

Da mich das auftrennen der Bohlen von Hand nervt, habe ich mir eine gebrauchte No-Name Bandsäge gekauft.

Leider trifft hier das Sprichwort “Kaufste billig, kaufste zweimal” zu. Ich bin nicht in der Lage damit ein Brett von 15cm Höhe aufzusägen, ohne das sich das Blatt verzieht, und somit der Schnitt krumm wird.

Auch nach viel Recherche und dem Kauf eines neuen Band mit grober Zahnung wurden die Schnitte nicht besser.

Diese Bandsäge werde ich wohl in Zukunft ersetzen…

Feilen Griffe

Ich habe mir im Bauhaus einen Satz Feilen ohne Griffe günstig gekauft, und dafür die Griffe gedrechselt. Ich musste allerdings feststellen das ich die Form noch nicht exakt wiederholen kann, weshalb jeder Griff ein bisschen anders aussieht.

Noch eine Bank

Nach dem gleichen Prinzip wie die erste, habe ich noch eine Bank gebaut. Vom eigentlichen bauen habe ich keine Bilder, nur von der fertigen Bank.

Diese habe ich mit einem Gasbrenner ein bisschen verbrannt, und danach mit Leinenöl gestrichen.